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Erstmalig taucht der Name Westfalai im Jahre 775 in den Fränkischen Reichsannalen auf als Bezeichnung eines Teilstamms der Sachsen westlich der Weser. Die alten Sachsen nannten den westlichen Teil ihres Stammeslandes Westfalen, den mittleren Engern, den östlichen Ostfalen. Es taucht in alten Texten über das Sachsenland auch ein Gau namens Fahala auf, aber kein Teilstamm namens Falen. Das altnordische Wort „fal(ah)“ bedeutet Feld, Land, flach und niedrig. Im Nationalismus des 19. und frühen 20. Jahrhunderts wurde der wissenschaftlich unhaltbare Begriff „fälische Rasse“ gebraucht. Im Jahre 955 erhielt ein Graf des Lerigaus den Titel Graf von Westfalen. Er kann als Vorfahre der Grafen von Werl angesehen werden. Politisch bedeutsam wurde der Name Westfalen erst 1076, als die westfälischen Sachsen sich am Aufstand gegen Heinrich IV. beteiligten,[1] und 1178/80, als Sachsenherzog Heinrich der Löwe zur Strafe für seine Auflehnung gegen Kaiser Friedrich I. Barbarossa die Herzogswürde für den Westen des Herzogtums Sachsen an den Erzbischof von Köln abtreten musste. Seitdem trugen die Erzbischöfe von Köln auch den Titel „Herzog von Westfalen“. Als Ausdruck gemeinsamer Vergangenheit ist das Sachsenross noch heute gleichermaßen das Wappentier Westfalens und Niedersachsens. Gemeinsamkeit zeigt sich auch in der ländlichen Bautradition, das norddeutsche Fachhallenhaus, vom Niederrhein bis Hinterpommern weit verbreit, ist sowohl als Westfalenhaus als auch als Niedersachsenhaus bekannt: Um eine zentrale Halle („Deele“) mit giebelseitigem Tor gruppierten sich rechts und links Ställe und andere Wirtschaftsräume, während sich die Wohnräume der Bauernfamilie am hinteren Ende befanden. Während Adam von Bremen im 11. Jahrhundert noch die Ems als den östlichen Grenzfluss Westfalens betrachtete[2], charakterisierte im ausgehenden Spätmittelalter die Schedel’sche Weltchronik Westvalen als Gebiet zwischen Niederrhein und Weser, im Norden an Friesland grenzend, im Süden an das hessische Mittelgebirge. In einem Vertrag zwischen dem Erzbistum Köln und dem Herzogtum Braunschweig-Lüneburg wurden im Jahr 1260 die Interessengebiete beider Territorien voneinander abgegrenzt.[3] Die Grenze verlief dem Vertrag zufolge bis nördlich von Nienburg entlang der Weser. Der südliche Teil des Weser-Ems-Gebiets wurde dem Einflussbereich Kurkölns zugerechnet. Als 1512 auf dem Reichstag von Köln das Heilige Römische Reich in zehn Reichskreise eingeteilt wurde, nahm der Niederrheinisch-Westfälische Reichskreis das heutige Nordrhein-Westfalen vorweg, umfasste aber auch das heutige Niedersachsen westlich der Weser bis zur Nordsee. Westfälische Herrschaften wie der Territorialbesitz des Bistums Münster reichten weit nach Norden (Schloss Clemenswerth im Hümmling als bedeutendes Werk des westfälischen Barock.). Das von Napoleon I. für seinen Bruder Jérôme geschaffene Königreich Westphalen (1807–1813) umfasste nur die Südosthälfte Westfalens, dazu aber große Teile der heutigen Bundesländer Niedersachsen, Sachsen-Anhalt und Hessen. Seit dem Wiener Kongress 1815 beschränkte sich der Name Westfalen zunehmend auf dort dem Königreich Preußen zuerkanntes Gebiet. Bis dahin zu Westfalen gerechnete Gebiete nördlich davon kamen an das Königreich Hannover (Osnabrück, Bentheim und Emsland) und das Großherzogtum Oldenburg (Oldenburgisches Münsterland). Für den östlichen Teil der preußischen Provinz Westfalen, der dem Regierungsbezirk Minden entsprach, entwickelte sich der Begriff Ostwestfalen. Das Fürstentum Lippe (heute Kreis Lippe) blieb selbständig und wurde später ein eigenes Land im Deutschen Reich. Dieser zur historischen Landschaft Westfalen gehörende Landstrich behielt daher auch eine begriffliche Sonderstellung, seit er 1947 dem 1946 aus Teilen Preußens (Provinz Westfalen und Nordteil der Rheinprovinz) gegründeten heutigen Bundesland Nordrhein-Westfalen beitrat: die Lippische Rose in dessen Landeswappen, der Landschaftsverband Westfalen-Lippe sowie zusätzlich ein Landesverband Lippe und die Bezeichnung Ostwestfalen-Lippe (OWL) für den Regierungsbezirk Detmold. Dass gleichwohl die alte, den Südwesten des heutigen Niedersachsens einbeziehende Bedeutung des Begriffs „Westfalen“ nicht völlig aus dem Sprachgebrauch verschwunden ist, zeigt der 1993 in Cloppenburg herausgegebene Buchband mit dem Titel Westfalen in Niedersachsen.[4] Symbole[Bearbeiten] Westfälisches Wappen Landeswappen Nordrhein-Westfalen Landeswappen Niedersachsen Westfälisches Wappen Landeswappen Nordrhein-Westfalen Landeswappen Niedersachsen Wappen[Bearbeiten] Mit Erlass des preußischen Staatsministeriums vom 28. Februar 1881 wurde bestimmt, dass die Provinz Westfalen ein Wappen führen dürfe: das weiße steigende Westfalenross mit lockiger Mähne und hochgeschlagenem Schweif. In seiner historischen Fassung besteht das westfälische Wappen aus einem roten Schild, auf dem sich das Westfalenpferd befindet. Die aus graphischen Gründen zweckmäßige Haltung des erhobenen Pferdeschweifes gilt heute – im Gegensatz zum niedersächsischen Wappen – als wesentliches Charakteristikum des Westfalenpferdes. Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe führt das westfälische Wappen in abgewandelter, modernisierter Version.[5] Das westfälische Wappen ist zudem ein integraler Bestandteil des 1953 geschaffenen Landeswappens von Nordrhein-Westfalen. Weitere Symbole[Bearbeiten] Auch das 1868 in Iserlohn komponierte Westfalenlied gilt als eines der Symbole Westfalens. Eine westfälische Symbolfigur, die man vorwiegend im Münsterland kennt, ist der Kiepenkerl, ausgestattet mit weitem blauen Hemd (Kittel), rotem Halstuch, Holzschuhen und seiner Kiepe, einem Tragkorb. Mit ihrer Kiepe auf dem Rücken zogen früher Krämer über Land und boten auf den Höfen wie in den Städten ihre Waren an. In Münster hat man dem Kiepenkerl ein Denkmal aufgestellt. Formale Ähnlichkeiten gibt es zum Leineweber-Denkmal in Bielefeld und dem Linnenbauer-Denkmal in Herford, die aber einen Weber darstellen, der seine Produkte in einem Holster zum Verkauf in die Stadt trägt. Geographie[Bearbeiten] Mittelgebirgslandschaft im Sauerland Im gegenwärtigen Westfalen leben auf 21.427 km² etwa 8,2 Millionen Menschen in den Regionen Münsterland, Tecklenburger Land, Ostwestfalen, Hellwegbörde, Sauerland (ohne das Hessische Upland), Wittgensteiner Land und Siegerland (soweit es zu Westfalen gehört) sowie im westfälischen (d.h. mittleren und östlichen) Teil des Ruhrgebiets. Die westfälischen Gebiete des Sauerlandes, des Siegerlandes und das Wittgensteiner Land werden unter Südwestfalen zusammengefasst. Nach Sprache und Bautradition gehört Westfalen, abgesehen von seinem südlichsten Teil, zu Norddeutschland. Jahrhundertelange Verbindungen zum Erzbistum Köln, der in den meisten Gegenden vorherrschende Katholizismus und das Land NRW binden es an das Rheinland, also Westdeutschland. Daher wird Westfalen besonders oft als zu Nordwestdeutschland gehörig bezeichnet. Dieses umfasst auch Niedersachsen und Bremen. Der Langenberg, höchster Berg Westfalens Relief[Bearbeiten] Während die Westfälische Bucht den Norden des Landes einnimmt, ist der Süden geprägt durch eine Mittelgebirgslandschaft. Die höchsten Gipfel befinden sich im Höhenzug des Rothaargebirges, das zugleich eine natürliche Grenze zu Hessen formt. Der bekannteste Berg dort ist der 841,9 m hohe Kahle Asten mit Wetterstation, Aussichtsturm und Hotel. Mit 843,2 m der höchste Berg Westfalens und zugleich von ganz Nordrhein-Westfalen ist aber der unweit gelegene Langenberg. Die Westfälische Bucht wird im Nordosten und Osten von den Höhenzügen des Teutoburger Waldes (mit maximal 446,4 m Höhe auf dem Barnacken) und des Eggegebirges (mit maximal etwa 464 m Höhe auf dem Preußischen Velmerstot) begrenzt. Nördlich davon liegt das Wiehengebirge, und östlich erstreckt sich das Weserbergland. Die Ruhr bei Witten Am südlichen Rand der Westfälischen Bucht liegen das Ardeygebirge und der Haarstrang. Der niedrigste Punkt des Landes befindet sich mit rund 10 m Höhe am Übergang zur niederrheinischen Landschaft bei Isselburg. Die Mitte Westfalens wird gebildet durch den sanften Anstieg der Hellwegbörden am Südrand der Westfälischen Bucht. Sie sind geprägt durch fruchtbare Lößböden. Die hier entlang des Hellwegs liegenden Städte bildeten im Mittelalter die zentrale Ost-West-Achse Westfalens. Flüsse[Bearbeiten] Der wasserreichste Fluss in Westfalen ist die Weser, die das Land im Osten tangiert und in der Porta Westfalica den Gebirgszug von Wiehen- und Wesergebirge durchbricht. Zum Einzugsgebiet des Rheines gehören die Ruhr mit den Nebenflüssen Möhne, Lenne und Volme, die Emscher, die Sieg und die Lippe. Zum Flusssystem der Ruhr zählt auch die Plästerlegge, der einzige Wasserfall Westfalens. Die am Teutoburger Wald entspringende Ems durchfließt den Osten und Norden der Westfälischen Bucht. Siehe auch: Liste der Landschaften in Nordrhein-Westfalen Großstädte in Westfalen[6] Stadt Einwohner (2008) Dortmund 584.112 Bochum 378.596 Bielefeld 323.615 Münster 273.875 Gelsenkirchen 262.063 Hagen 192.177 Hamm 182.459 Herne 166.924 Paderborn 144.811 Recklinghausen 120.059 Bottrop 117.756 Siegen 104.419 Die westfälischen Städte[Bearbeiten] Siehe auch: Westfälische Städte im Mittelalter Die meisten der heutigen Städte in Westfalen entstanden im Mittelalter. Fast flächendeckend bildete sich ein dichtes Netz von Orten mit städtischen Rechten. Später kam es im Zusammenhang mit der Industrialisierung zu einer sehr differenzierten Entwicklung. Einige Orte mit Stadtrechten etwa im Hochsauerland kamen über dörfliche Dimensionen nicht hinaus. Selbst Arnsberg als Sitz eines Regierungspräsidiums blieb eine Kleinstadt und wuchs erst mit der kommunalen Neugliederung seit 1975 zu einer Mittelstadt an. Andererseits ist Soest, im Mittelalter eine der größten und bedeutendsten Städte Nordwestdeutschlands, heute nur eine Mittelstadt. Im Ruhrgebiet führte die Montanindustrie in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts zu einer raschen Zunahme der städtischen Bevölkerung und damit zum Entstehen einer großstädtischen Verdichtungszone. Dazu zählen die Städte Dortmund, Bochum, Herne, Gelsenkirchen, Bottrop, Castrop-Rauxel, Recklinghausen und Gladbeck. Infolge der Verlagerung des Kohlebergbaus nach Norden entstanden im 20. Jahrhundert entlang der Lippe weitere Industriestädte aus ehemals ländlichen Ortschaften. Südlich der Ruhr liegt eine Zone von industriell geprägten Städten wie Hagen im südöstlichen Teil des Ruhrgebietes sowie Iserlohn und Lüdenscheid im nordwestlichen Sauerland. Am Ostrand des Ruhrgebiets bildet Hamm einen Übergang in die ländliche Hellwegzone. Außerhalb des westfälischen Ruhrgebiets sind Münster und Paderborn wichtige Zentren für ihr Umland. Im südlichsten Teil Westfalens, dem Siegerland, bildet die Stadt Siegen einen ähnlichen Siedlungsschwerpunkt. In Ostwestfalen war die Verwaltungsstadt Minden längere Zeit ein ausgeprägtes Zentrum. Später kamen mit der Industrialisierung Bielefeld, Herford und Gütersloh hinzu. Einige Städte wie Münster, die historische Provinzhauptstadt Westfalens, Dortmund und Hamm haben für ganz Westfalen zentrale Funktionen. Siehe auch: Liste der derzeitigen Gemeinden Westfalens Geschichte[Bearbeiten] Das Stammesherzogtum Sachsen um 1000 ? Hauptartikel: Geschichte Westfalens Vor- und Frühgeschichte[Bearbeiten] Westfalen ist eine alte Kulturlandschaft. Erste Spuren einer menschlichen Besiedlung sind von Neandertalern aus der Altsteinzeit bekannt. Aus der Mittelsteinzeit stammen die ältesten Skelettfunde von anatomisch modernen Menschen, deren Alter durch die C14-Methode (Radiokohlenstoffdatierung) auf mehr als 10.700 Jahre datiert wird. Die Jungsteinzeit ist mit besonders gut erhaltenen Skelettresten der Michelsberger Kultur belegt und mit Megalithanlagen der Trichterbecherkultur und der Wartbergkultur. Insgesamt finden sich die Reste oder Hinweise auf 15 Ganggräber und 17 Galeriegräber. Die während der Jungsteinzeit in Westfalen lebenden Menschen profitierten vom Bergbau auf Feuerstein und anderen Rohstoffen. Steinwerkzeuge und Rohstoffe wurden über weite Entfernungen transportiert. In der Römerzeit war das Gebiet von germanischen und keltischen Stämmen besiedelt. Der Versuch, es unter die direkte Herrschafts Roms zu bringen, scheiterte 9 n. Chr. nach der Varusschlacht. Die gerade gegründeten römischen Siedlungen östlich des Rheins verfielen wieder, aber es gab weiterhin erhebliche Handelsbeziehungen zwischen den römischen Provinzen links des Rheins und den unabhängigen Germanen östlich. Bis weit ins heutige Niedersachsen wurden schwere römische Mahlsteine aus Eifelbasalt und edle römische Bronzegefäße gefunden. Einige der seit dem 3. oder 4. Jahrhundert auch zwischen Weser und Rhein siedelnden Sachsen verdingten sich sogar als Söldner in römischen Legionen.